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Neue Publikation zum Steuermodell und zum Bürgergeld

“Gerecht, solidarisch und aktivierend – das liberale Steuer-Transfer-System”, so lautet der Titel einer neuen Publikation des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Der Autor Steffen Hentrich stellt in seinem Positionspapier ausgehend von einer Kritik der gegenwärtigen Situation die liberale Zielvorstellung eines gerechten Steuer- und Transfersystems dar. Kernelemente der Forderungen des liberalen Konzepts sind dabei die Einführung eines leistungsgerechten Bürgergelds, ein einfacher Stufentarif der Einkommensbesteuerung und eine standortgerechte Reform der Unternehmensbesteuerung

Hier können Sie die Broschüre herunterladen. Download


8 Kommentare zum Artikel “Neue Publikation zum Steuermodell und zum Bürgergeld”

  • 1 Hans-Peter Treichel schreibt am 26. März 2009 um 18:15

    Die neue Publikation von Steffen Hentrich konnte ich nicht herunterladen, da sie nicht gefunden wurde. ???

  • 2 cjung schreibt am 26. Mai 2009 um 17:12

    Vielen Dank für den Hinweis, der fehlerhafte Link ist bereits seit dem 30.03. wieder hergestellt.

  • 3 stephan gk schreibt am 21. August 2009 um 17:57

    Die Idee von der Unterstützung durch Bürgergeld ist wirklich charmant, die Zentralisierung auf das Finanzamt plausibel.

    Aber nicht nur das Einkommen ist relevant für die Teilhabe, sondern auch das (Familien-)Vermögen. Das Einkommen ist nur die eine Hälfte der Geschichte.

    Erst mit Berücksichtigung des notwendigen Vermögens bzw. von Grund und Immobilien wird ein Schuh draus. Nur die Betrachtung von Einkommen UND Vermögen ermöglicht eine echte, umfassende und vor allem produktive Reform.

    Wie also sollen die Menschen unterstützt werden die wenig oder kein Vermögen erben? Ist ein “Bürgervermögen” mit Auszahlung z.B. zur Volljährigkeit dann nicht die konsequente Fortsetzung dieses Ausgleichs?

    Stephan GK

  • 4 kfunk schreibt am 26. August 2009 um 09:25

    Für die Berechnung des Bürgergeldanspruchs wird auch vorhandenes Vermögen berücksichtigt. Allerdings soll Vermögen, dass freiwillig zur Altersvorsorge angespart wurde, geschont werden. Daher soll das sogenannte “Schonvermögen” auf 750 Euro pro Lebensjahr erhöht werden. Der derzeitige Betrag zur Altersvorsorge bei Hartz IV ist viel zu niedrig und nimmt den Bürgern den Anreiz, sich um die Altersvorsorge zu kümmern.

  • 5 name schreibt am 1. September 2009 um 20:26

    Zitat: “Gerecht, solidarisch und aktivierend – das liberale Steuer-Transfer-System”.

    Wissen Sie, was eine Oxymoron ist?

    Jedes auf Zwang basierende Transfersystem (und nichts anderes ist ein Gesetz, was mich dazu verpflichtet) kann per Definition niemals “gerecht” oder “fair” sein!

    Wer Leistungsträger dazu zwingt, von den Früchten ihrer Arbeit “Transferleistungen” an “Bedürftige” zu leisten, ist nicht besser als ein gewöhnlicher Plünderer.

  • 6 Pro Bürgergeld schreibt am 14. September 2009 um 21:40

    @name: Anders kann ein System jedoch nicht funktionieren. Einen Schutz vor Arbeitslosigkeit gibt es nicht,besonders dann, wenn man durch Krankheiten erwerbsunfähig wird. Stell dir vor, du wirst erwerbsunfähig und bekommst dann keine Unterstützung. Du könntest kein normales Leben leben und würdest in Armut versinken.
    Das Bürgergeld hat den Vorteil (im Vergleich zum jetzigen System), dass, wenn man mehr arbeitet, auch mehr Geld in den Taschen hat, als jemand, der überhaupt nicht arbeitet. Ist es denn gerecht, wenn man arbeitet und sogar weniger hat, als jemand, der nicht arbeitet? Gerecht ist es nur, wenn man mehr hat! Aus diesem Grunde ist das Bürgergeld auch gerecht! Dadurch werden auch nicht Arbeitende dazu aktiviert wieder zu arbeiten.

  • 7 Junge Frau schreibt am 14. Oktober 2009 um 17:00

    Ehrlich gesagt, kann ich der Argumentation, dass man mit dem Bürgergeld mehr Geld in der Tasche hat, wenn man arbeitet, nicht folgen. Auch beim Bürgergeld wird das Einkommen einem festgelegten Bedarf gegenübergestellt. In welcher Höhe, wird in dem Filmchen nun nicht beschrieben, aber das ist wohl der Knackpunkt. Das müsste man wohl schon wissen, um einen Vergleich zum jetzigen System zu haben. Das Bürgergeld unterscheidet sich meiner Meinung nach doch nur darin, dass es von einer anderen Stelle gezahlt wird. Und an welcher Stelle heutzutage jemand, der arbeitet, weniger hat als jemand, der z. B. “Hartz IV” bezieht, kann ich eigentlich nicht nachvollziehen, denn in dem Moment, wo man mit seinem Einkommen unterm Bedarfssatz liegt, kann man aufstockend ja noch Leistungen nach dem SGB II beantragen. Mich hat dieses Männchen-Video nicht überzeugen können bzw. mir die Erklärung liefern können, was 1. anders und 2. besser am Bürgergeld sein soll. Eigentlich hat es NIX erklärt.

  • 8 schnuffi schreibt am 16. Oktober 2009 um 15:24

    sehe ich fast genauso (wie die junge frau). da müsste ein detaillierter vergleich her. Und sehr viel unterschied ist da nicht (nur eben die auszahlstelle und das schonvermögen) spannend wäre ja zu wissen, wie es bei variablen einkommen ist. diesen monat nix, nächsten monat mehr (wie in meinem falle) die anrechnung ist also dann eben genauso variabel und oftmals zu meinem nachteil) für mich siehts schwammig aus.

    also, ich warte auf eine erklärung mit mindestens detaillierten vergleich (z.B. mit alleinstehenden personen und auch vielleicht ein klassisches meistvertretenden familienmodell-> bedarfsgemeinschaften)

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