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Kurzfilm zum Bürgergeld

Die Virtuelle Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat einen Kurzfilm zum Bürgergeld erstellt. Der Film zeigt Ihnen in einfacher und anschaulicher Form, wie das Bürgergeld funktioniert.


6 Kommentare zum Artikel “Kurzfilm zum Bürgergeld”

  • 1 Günter Striewe schreibt am 20. November 2009 um 18:00

    Ein hervorragender Film, um Idee und Funktionsweise des Bürgergeldes anschaulich zu machen; danke!

  • 2 Luis Fernández Vidaud schreibt am 20. Dezember 2009 um 14:36

    Der Film unterscheidet nicht Menschen, die nicht arbeiten wollen, von Menschen, die nicht arbeiten können. Darin sehe ich ein Defizit im Konzept.

    Es gibt darüberhinaus Menschen, die nicht arbeiten dürfen, weil sie der seelischen Belastung eines Arbeitsplatzes nicht gewachsen sind, und zwar nicht, weil sie “moralisch verwerfliche” Menschen sind, sondern aus Gesundheitsgründen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Luis Fernández Vidaud

  • 3 kfunk schreibt am 11. März 2010 um 14:28

    Nach der Idee des liberalen Bürgergeldes wird von jedem Empfänger öffentlicher Leistungen grundsätzlich auch erwartet, dass er zu einer Gegenleistung bereit ist. Wer zumutbare Arbeit ablehnt, muss mit Kürzungen des Bürgergeldes rechnen.

  • 4 Luis Alberto Fernández Vidaud schreibt am 9. Mai 2010 um 21:20

    Darin sehe ich eine Ungerechtigkeit, denn nicht alle sind in der Lage, eine Gegenleistung — sei es durch Geld, durch Arbeit oder durch Staatstreue — demjenigen zu erbringen, der ihm eine Leistung gewährt hat.

    Vergessen Sie bloß nicht die alte Oma im Krankenheim, oder ist sie auch eine Schmarotzerin wie “manche andere”? Es gibt nämlich Menschen, die sich selbst nicht helfen können. Das darf keine Schande sein, wenigstens unter dem Aspekt der Menschlichkeit.

    Lieber Herr Funk, eines Tages könnten Sie in die Lage geraten, daß Sie hilflos sind. Dann möchte ich sehen, wie Sie sprechen.

    Kein Mensch ist aus ethischen Gründen verpflichtet, sich selbst zu helfen, insbesondere dann, wenn er diese Selbsthilfe als Leistung gegenüber sich selbst nicht aufbringen kann.

    Ein bißchen Mitgefühl — vor allem gegenüber sich selbst — würde Ihnen meiner Meinung nach gut tun. Wir brauchen keine grausamen Herrscher mehr in Deutschland sowie in Europa.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr

    Luis Fernández Vidaud

  • 5 Günter Striewe schreibt am 23. Juli 2010 um 06:43

    Schade, dass man von diesem Projekt nichts mehr hört, seit die FDP in Berlin in der Mitverantwortung der Regierung steht!

  • 6 Carsten Jung schreibt am 26. Juli 2010 um 13:40

    Sehr geehrter Herr Striewe,

    das Bürgergeld ist auch – und gerade – in der Regierugnsverantwortung noch eines der zentralen Projekte der Liberalen. Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, die steuerfinanzierten Sozialleistungen darauf hin zu überprüfen, ob und in welchem Umfang eine Zusammenfassung möglich ist. In diese Prüfung wird auch das Bürgergeld-Konzept einbezogen. Diese Prüfung sollte schon deshalb zeitnah erfolgen, weil nicht unerhebliche Einsparpotentiale für die öffentlichen Haushalte mit einer Einführung des Bürgergeldes zu erwarten sind.

    Darüber hinaus haben die Liberalen schon Teile des Bürgergeld-Konzeptes umgesetzt bzw. deren Umsetzung vorgeschlagen. So wurde bereits zum Ende des vergangenen Jahres beschlossen, das Schonvermögen, das der Altersvorsorge dient, zu verdreifachen, um Eigenverantwortung zu belohnen. Darüber hinaus wurde bereits vorgeschlagen, die Kosten der Unterkunft – also das sogenannte Wohngeld – zu pauschalieren. Dieser Vorschlag wird derzeit in den Regierungsparteien diskutiert. Die Notwendigkeit, Hinzuverdienstmöglichkeiten für Empfänger von Sozialleistungen zu verbessern, scheint parteiübergreifend Konsens zu sein.

    Nicht zuletzt die Debatte um Hartz IV zu Beginn des Jahres hat gezeigt, dass die Regierung ein zentrales Problem der Hartz-Gesetze – den fehlenden Arbeitsanreiz – beseitigen will. Das Bürgergeld bietet den Bedürftigen Hilfe und schafft gleichzeitig Anreize, eigenes Geld hinzuzuverdienen.

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